In eigener Sache
Ein wenig über mich :-) Das da bin ich, Jahrgang '75 und noch nicht wirklich erwachsen ;-)
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Besonders genieße ich die Zeit, in der auf der Insel nicht so viel Betrieb ist. Alles ist sehr entspannt und nicht so überlaufen. Und nochmal eine Anmerkung zum Wetter: Wenn es stürmt und die Wellen peitschen an die Buhnen und gegen die Promenade fühlt man die Macht der Natur so nah, wie sie nur sein kann! |
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Und das sind meine Hunde:
Fips:
Ein nun 12 Jahre altes Löwchen mit Herz, sopranistischer Stimme und viel Kuschelbedarf. Fips kam mit den Worten: "er ordnet sich nicht unter und beißt" zu mir und ich war zunächst gegen seine Anschaffung. Aber es dauerte nicht lange (geschätze 10 Minuten) bis ich mich in den kleinen Kerl "verliebt" hatte und offensichtlich hat er mich auch recht schnell ins Herz geschlossen. Wir haben diese "Drohung des Vorbesitzers" nie wirklich verstanden, denn Fips und ich sind ein super Team geworden.
| Er sorgt immer wieder für ein Lächeln in meinem Gesicht, man kann ihn nur liebhaben! Er hat mein Leben verändert, mich verändert und für diese Bereicherung bin ich auf ewig dankbar. | ![]() |
Eine kleine Geschichte aus unserem Urlaub der letzen Jahre:
Wir waren unterwegs nach Borkum, wo wir schon oft waren und uns sehr freuten. Da wir immer viel Zeit einplanten, waren wir schon früh am Fähranleger in Holland. Es war windig - sehr windig! Nach einem kurzen Nickerchen im Auto beschloss ich, nochmal eine kleine Runde zu gehen - da passierte es! Oh nein, ein Windstoß riss die Autotür aus meinen Händen und schlug sie an das benachbart parkende Auto! *grmpf* So ein SCHEI*. Nachdem ich also mit dem Besitzer Formalitäten geklärt hatte, dachte ich mir, nur weg hier - Kopf freimachen und schnell vergessen, schließlich ist URLAUB! Also fuhren wir raus an eine Wiese und ich ließ Fips ein wenig laufen. Fips, der das Wälzen in Wiesen über alles liebt, lief auch gleich los und wälzte sich mit hingabe. Ich, noch mit dem Unfall beschäftigt, ging schonmal weiter. Als Fips nicht kam und sich immernoch wälzte, schaute ich dann doch mal nach.... ARRRRGHHH! EINE TOTE MÖWE! Ich schrie sofort, FIPS NEIN!! Er stand auf, doch oh schreck! Die Möwe hatte sich schon in seinem NAGELNEUEN Geschirr verheddert! Ich war wenig begeistert, die Möwe aus dem Geschirr zu friemeln... IGITT!! Naja, kein schöner Start für den Urlaub, aber egal, Fips sollte ja eh mal lernen, ins Meer baden zu gehen - ein SUPER ZEITPUNKT! Mit einem stinkenden Fips in Borkum angekommen war unser erster Weg an den Strand. Fips' Lieblingsspielzeug dabei war ich überzeugt, er würde es aus den Fluten retten und ins Wasser laufen (und sich dabei wenigstens vom Tote-Möwe-Duft reinigen). Also warf ich sein Bällchen am Seil mit Hingabe ins Meer... und Fips? Stand da und überlegte... er überlegte ... und überlegte... 'soll ich?' 'oder besser nicht?' Ebbe... ohje... das Bällchen trieb nach draußen. Kaum mehr zu sehen und so standen ein muffiger Fips und ein frustriertes Frauchen am Strand und schauten dem Lieblingsspieli hinterher... Mit dem Gedanken an die heimische Dusche schlürften wir dann zurück...
Fips und die Flyball-Box
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Fips hat sich lange Zeit mit Flyball beschäftigt. Wir waren oft bei Gunter im Training und nachdem Fips einen Ball aus der Box auf die Nase geschleudert bekam, war diese komische Box lange Zeit ein rotes Tuch für ihn. Um die unglücklich entstandenen Ängste abzubauen, nahm ich eine Box mit Heim. Wir fütterten, spielten und kraulten in der Nähe der Box und so langsam trauten wir uns auch wieder, Ball und Box zusammenzubringen. Es war ein gutes Stückchen Arbeit, aber mit kleinen Schritten waren wir dann soweit, Fips nahm den angekletteten Ball von der Box und war ganz begeistert von dieser tollen Box!!! Nach weiterem Üben begriff Fips, dass er selbst beeinflussen kann, wie er an den Ball kommt, einfach draufhau'n, dann kommt der Ball geflogen... ganz einfach... fortan war er ganz der Boxliebhaber und mit seinem allseits bekannten Schlag auf die Box ein ganz anderes Beispiel für die gelenkschonende Arbeit beim Flyball |
(wenn man weiß, dass der eingelegte Ball nur einem selbst gehört, muß man gar nicht schnell hinlaufen und auf die Box "knallen", man weiß ja, dass Frauchen wartet und alle ganz gespannt zuschauen *g*). Es begab sich im Training, an einem sonnigen Tag... sonnige Tage sind, wenn die Sonne ungünstig steht, eher ein Nachteil für den halb-blinden Fips. Egal, die Abstände sind ihm ja wohl bekannt und seine "Behinderung" stört dabei nicht viel. Fips also auf dem Weg nach vorn, über die vier Hürden... Spannung... gleich kommt der bekannte Fips-Schlag auf die Box.... doch huch, was ist das?? Fips stoppt 20 cm vor der Box, der Mund schon offen für den bald kommenden Ball... und dann schlägt er zu... aber nanu? keine Box... total irritiert, mit offenem Mund in Erwartung des Balls schaut Fips um sich. Hat er ihn verpaßt? Ohnein, zu früh... er erkennt, dass der Schlag zu früh kam und läuft die fehlenden cm nach vorn. Juhu, er hat ihn! Na, Gunter? Haben wir wohl die korrekten Turniermaße nicht getroffen? ;-) |
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Fips macht den Hundeführerschein
Neugierig und Frauchen-anschmachtend wie so oft bauen wir öfter auf Spaziergängen kleinere Gehorsamsspielchen eingebaut. Fips macht das Spaß, das ist Spannung, lesen von Frauchens Gesten und das Herausfinden, wie man wohl an das Leckerli kommt. Da es mich schon länger reizt, zu beweisen, dass auch kleine Hunde (auch wenn sie durchaus ihr Frauchen gut im Griff haben... *g*) recht gut hören können, habe ich mich jetzt für den Hundeführerschein entschieden. Da Fips wegen seines Alters und dem mit den Turnieren verbundenen Streß kein Flyball mehr macht, werden wir also eine Alternative finden und bald einen Kurs für den Hundeführerschein machen. Also kurz nochmal abchecken, was uns an Inhalten noch fehlt... oh je... wir können kein Steh... Wofür ist das gut??? Nie hab ich das als sinnvoll erachtet und daher nie geübt... Was die nächste Zeit bringt und wie unser Training voranschreitet... wir werden sehen... und berichten...
Inzwischen üben wir "Steh" bei jeder Gelegenheit, mal klappt das gut, mal weniger. Die Prüfung am 18.10. wird zeigen, wie sicher es ist, spannend bleibt es allemal.
JUHU... Wir haben bestanden: hier klicken für den Artikel aus der Zeitung Gießener Anzeiger
Pfötchen geben
Schon früh fragte ich mich, wie ich Fips nicht nur körperlich sondern auch geistig auslasten könnte. Abgesehen von den Spaziergängen wollen Hunde ja auch gern mental gefordert sein. Kleinere Tricks bieten sich da an und machen zudem noch ein gutes Bild... so zum Anschaun :-) Wir wollten also einen Trick lernen... womit fängt man an? Wenig kreativ fiel mir spontan erstmal 'Pfötchen geben' ein. Aber es wollte so gar nicht klappen, ich bekam Fips einfach nicht dazu, mir das Verhalten anzubieten, damit ich es bestärken konnte. Nach EINIGEN Versuchen gab ich demotiviert auf. Auf die Frage von anderen (meist Menschen, die mit Hunden wenig zu tun hatten), was denn Fips so könne, sagte ich nur genervt "er kann Hund sein, und Pfötchen geben und solche Sachen seien ja eh eher nur was für Menschen gemachtes und wenig 'hundisch' ". DREI (!) Jahre später kratze Fips mal aus Zufall an meinem Arm, weil er mich auf irgendetwas - ich weiß gar nicht mehr was es war - aufmerksam machen wollte, und ich dachte spontan: Was ist das?? Sofort hab ich es bestätigt und seither streckt er sein Pfötchen in die Höhe, als wolle er vergangene Führer grüßen, aber wenn man ihn fragt, wem denn das Leckerli gehört, ist es wenig rassistisch und einfach nur sehr süß, weil er sich "meldet"! Wir behaupten nicht mehr, dass Pfötchen geben nicht 'hündisch' ist (obwohl es das sicher immer noch ist), wir laufen vielmehr durch die Gegend und sagen zu Nicht-Hundebesitzern: Schau mal, was mein Hund kann... *hihi*
Vorsicht Flöhe! Manchmal ist es ja eher von Nachteil, wenn man als Hund als "süß" empfunden wird. So denkt jedenfalls Fips darüber. Obwohl er Menschen über alles liebt, kann es ihm aber manchmal auch einfach zu viel werden. Vor allem, wenn eine Horde wildtobender Kinder auf ihn zustürmt und ohne zu fragen, ihn gleich mit mindestens 10 Händen streichelt und mit quäckigen Stimmchen schreit "OH IST DER SÜSS!". Als ich wenig Erfolg dabei hatte, die Kinder zu vertreiben und auch die dazugehörigen Erwachsenen nicht reagierten, dachte ich mir, warum eigentlich einfühlsam vermitteln wollen, dass meinem Hund das nicht paßt?? Es gibt viel subtilere Mittel und Wege... Ich drehte mich also einfach um und rief den Erwachsenen zu "Die Kinder können den Hund gern streicheln, aber kaufen Sie doch gleich was in der Apotheke, der Hund hat Flöhe!" Ich bin sicher, ich würde heute nicht mehr leben, wenn Blicke töten könnten, aber Fips hatte binnen Sekunden seine Ruhe weil alle Kinder hektisch eingesammelt wurden ;-) |
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Dummy
Das Apportieren von Dingen macht ja bekanntlich vielen Hunden Spaß und wenn auch Löwchen zwar als vielseitig gelten, sind sie nicht unbedingt als Apportierhunde bekannt. Fips macht das Apportieren riesig Spaß. Habe ich mal nichts zum Spielen auf Spaziergängen dabei, findet Fips schon irgendwas.. meist stehen Stöckchen hoch im Kurs. Beim Apportieren von Dummies oder Bällchen hat Fips so seinen eigenen Spaß entwickelt. Es ist wohl eine der Beschäftigungsmöglichkeiten, die Fips bis zum Umfallen betreiben kann. Trotz seiner 11 Jahre blüht er dabei auf wie ein Junghund, er schüttelt, er wälzt sich darauf, er springt durch die Gegend - es ist DER ultimative Moment am Tag, in dem sein breites Grinsen die Welt stillstehen läßt und mich zum Weinen rührt.
Und Woodie:
nach langer Überlegung, ob ein Zweithund für uns in Frage kommt, habe ich mich doch für ihn entschieden, Woodie ist beim Züchter "sitzengeblieben". Woodies Nase hat nicht das typische schwarz, daher für das Züchten weniger geeignet, wen interessierts? Woodie und mich jedenfalls nicht! Woodie nun 4 Jahre alt und hatte in seinem Leben noch nicht sooo viel gesehen (oder gelernt). Eine echte Aufgabe!! ...aber es wird, er ist neugierig und das hilft ungemein. Er hat immer wieder interessante Ideen (über die sich Frauchen mal mehr und mal weniger freut) aber mit seiner entzückenden Art kann man ihm nicht wirklich böse sein. Woodie mag gern Sport (Agility, Flyball), das mit dem Gehorsam ist eher laaaangweilig... *gähn*
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| Woodie findet Enten total toll :-) | Na? Ausgeschlafen? |
Woodie und die Bällchen
Woodie findet eigentlich alle Spielzeuge interessant, drauf rum knatschen, schütteln... Ja, das macht Spaß :-) Nur diese komischen Tennisbälle, die Frauchen immer anschleppt, findet er suspekt. Nachdem wir das mit dem Bällchen geclickert hatten und er anfing zu begreifen, dass Frauchen sich immer ganz doll freut, wenn er Dinge (eigentlich nur Bällchen, das war der Plan!) auf dem Boden in den Mund nimmt, begab sich zu einem Spaziergang folgendes... ich kramte in meiner Tasche nach einer Leine, Woodie stand vor mir, in Erwartung auf das was da kommt (könnt ja auch ein Leckerli sein...). Die Leine hab ich gefunden, aber sie verhedderte sich in meinen Zigaretten und so kamen diese gleich mit rausgefallen. Sie fielen auf den Boden und während ich noch damit beschäftig war, die Leine zu ent-heddern, hatte Woodie eine TOLLE IDEE: Da liegt ja was auf dem Boden!! Er nahm es sofort in das Maul... schütteln macht Spaß und los gings... Und so flogen alle Zigaretten durch die Gegend und Frauchen *wild schreiend* lief umher und sammelte alle wieder auf. So ein Spaß, Woodie fand das total witzig! ... tze... Zeit zum Aufhören!
Woodie und die ALT-Taste Eine Freundin mit ihren zwei Hunden war zu Besuch. Sie kennt sich gut mit Computern aus und half mir bei einem Problem. Währen wir also vor dem PC saßen, spielten Woodie und Pepe vergnügt in der Wohnung. Es war schwer, sich auf den PC zu konzentrieren, denn Woodie und Pepe waren einfach zu süß als dass man sie hätte ignorieren können. Pepe lauerte auf dem Boden liegend, während Woodie sich in der Box versteckte und mit einem affentempo raussprang, dann ein wildes Toben um den Tisch, und schnell wieder ab in die Box. He, he... Pepe gar nicht dumm, begriff das Spiel von Woodie |
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| schnell und lauerte das nächste Mal schon wissentlich, wohin Woodie springen würde... Woodie sprang also wieder aus der Box auf Pepe zu, Pepe passte ihn ab... huch, wohin nun? Woodie gar nicht faul, sprang spontan auf die Couch, gar nicht bemüht darum, zu schauen wohin... Es machte kurz *ping* und ein Woodie, der auf der Tastatur von dem Laptop meiner Freundin landete schaute nur verdutzt der ALT-Taste hinterher, die durch den Raum schoß... Tze... Die ALT-Taste ließ sich nicht reparieren, es ist nun Nachschub bestellt und einem neuen "Spiel auf der ALT-Taste" steht nix mehr im Wege... :-) Na, Regina? Wann kommt ihr mal wieder vorbei?? :-) |
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ZOS
Die Zielobjektsuche ist wohl das, was allen Hunden im Blut liegt. Woodie macht es riesig Spaß seine zwei Objekte "Holz" und "Dino" zu suchen. Unser erstes Turnier werden wir dieses Jahr besuchen und sind alle schon ganz gespannt, wie sich Woodie dort macht.
Flyball
und hier ein paar Bilder von Woodie beim Flyball...